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Vergleich jetzt anfordern Was Kunden sagen

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Berufsunfähigkeit – ein oft unterschätztes Risiko

Wer mitten im Leben steht, sich gesund fühlt und vollen Einsatz im Beruf zeigt, kann sich nur schwer vorstellen, einmal berufsunfähig zu werden. Die realen Zahlen zeichnen aber ein anderes Bild. Für Berufseinsteiger Anfang 20 beträgt die Wahrscheinlichkeit, vor dem Rentenbeginn vorübergehend oder länger berufsunfähig zu werden, rund 40 Prozent.

Waren es früher vor allem Krankheiten des Skelett- und Bewegungsapparates, des Herz-Kreislauf-Systems und Krebs, die Berufsunfähigkeit verursachten, sind inzwischen Erkrankungen von Nerven und Psyche die Hauptursache für berufliche Ausfälle. Davon sind auch „Schreibtisch-Arbeiter“ betroffen, die bis dato in puncto Berufsunfähigkeit eher als risikoarm galten.

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Ursachen für BerufsunfähigkeitAnteil
Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen32,66 %
Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates19,65 %
Krebs und ähnliche Erkrankungen16,08 %
Unfälle8,60 %
Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems6,98 %
sonstige Erkrankungen16,00 %
Quelle: Morgen & Morgen, Stand 2020

Erwerbsminderungsrente – nicht ausreichend

Was vielen nicht bewusst ist: die soziale Absicherung im Falle der Berufsunfähigkeit ist völlig unzureichend. Die frühere Berufsunfähigkeitsrente erhalten nur noch Arbeitnehmer, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden, als sogenannte teilweise Erwerbsminderungsrente. Für alle später Geborenen gibt es nur die „normale“ Erwerbsminderungsrente.

Die wird lediglich dann voll gezahlt, wenn der Betreffende noch weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann und zuvor mindestens fünf Jahre Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung war. Die Handhabung ist restriktiv, im Schnitt werden 40 Prozent der Anträge abgelehnt. Auch bei voller Leistung erreicht die Erwerbsminderungsrente nur etwa 38 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Wer noch drei bis sechs Stunden am Tag arbeiten kann, muss sich mit der halben Erwerbsminderungsrente begnügen.

Wird Erwerbsminderungsrente gezahlt, ist das Leistungsniveau bescheiden: Zwei Drittel aller Empfänger erhalten weniger als 750 Euro Rente im Monat!

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Existenzsicherung dringend geboten – mit einer BU-Versicherung

Die Erwerbsminderungsrente ist daher zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Berufsunfähigkeit bedeutet eine echte Existenzgefährdung. Der gewohnte Lebensstandard lässt sich damit nicht aufrechterhalten. Bei fehlender Absicherung und ohne ausreichendes Vermögen ist der finanzielle Abstieg – oft gleichbedeutend mit dem sozialen Abstieg – vorprogrammiert. Die Ultima Ratio ist dann die staatliche Grundsicherung, die im Wesentlichen dem ALG II (umgangssprachlich: Hartz IV) entspricht.

Das kann sich niemand wünschen: mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU-Versicherung) lässt sich dieses finanzielle Existenzrisiko wirksam vermeiden. Je früher sich darum gekümmert wird, umso besser!

Wesentliche Leistungsmerkmale

Das Prinzip der BU-Versicherung ist einfach: wenn die Kriterien für die Berufsunfähigkeit erfüllt sind, zahlt die Versicherung eine vorher vereinbarte monatliche Rente. Sie kann dann zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten genutzt werden. Die Zahlung erfolgt üblicherweise bis zur Wiederherstellung der Berufsfähigkeit, längstens bis zum Beginn der gesetzlichen Altersrente. Die Höhe der BU-Rente ist unabhängig vom letzten Einkommen, sondern hängt ausschließlich vom vertraglich Vereinbarten ab.

Berufsunfähigkeit wird in der Regel als gegeben angesehen, wenn der Versicherte zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist und in diesem Rahmen über länger als sechs Monate seinen derzeitigen Beruf (oder eine andere gleichwertige Tätigkeit) nicht mehr ausüben kann. Die Berufsunfähigkeit muss über entsprechende Unterlagen nachgewiesen und ärztlich testiert werden.

Leistungsbeispiele aus der Praxis

Treppensturz: Der Steuerfachangestellte Andreas A. erlitt beim Treppensturz in seiner Kanzlei eine Deckplatten-Fraktur an der Lendenwirbelsäule. Durch die Unfallfolgen entstanden so erhebliche Beeinträchtigungen beim Sitzen und der Büroarbeit, dass die Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden konnte. Die BU-Versicherung zahlt Andreas A. jetzt eine Rente bis zum 67. Lebensjahr.

Burn Out: Für den Vertriebsleiter Hubert K. wurden der Stress im Job und der anhaltende Erfolgsdruck zu viel. Diagnostiziert wurde ein Erschöpfungssyndrom (Burn-Out) verbunden mit einer Anpassungsstörung und einer schweren Depression. Herr K. kann dauerhaft keine Tätigkeit mehr mit hoher Verantwortung und Stressbelastung übernehmen – ein Fall für seine BU-Versicherung.

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Wovon die Beiträge abhängen

Die Beiträge für die BU-Versicherung werden maßgeblich durch zwei Faktoren bestimmt: die gewünschte Rentenhöhe und das individuelle Risiko des Versicherten. Auch die Laufzeit spielt eine Rolle. Je größer das Risiko ist, umso höher fallen die Beiträge aus. Risikobeeinflussend sind:

  • das Eintrittsalter;
  • der ausgeübte Beruf;
  • der Gesundheitszustand;
  • das Gesundheitsverhalten.

Beste Eintrittsbedingungen haben junge Menschen ohne Vorerkrankungen, die sich gesundheitsorientiert verhalten und eine risikoarme Tätigkeit ausüben.

Wann die BU-Versicherung nicht leistet

Bei Berufsunfähigkeit unter 50 Prozent leistet die BU-Versicherung im Allgemeinen nicht. Darüber hinaus gibt es typische Leistungsausschlüsse wie vorsätzlich herbeigeführte Berufsunfähigkeit. Auch bei bestimmten, extrem riskanten Tätigkeiten (Sprengmeister, Pilot usw.) kann es schwierig werden, eine BU-Versicherung zu erhalten. Zumindest wird die Versicherung dann recht teuer.

Menschen mit gravierenden Vorerkrankungen müssen mit Risikozuschlägen oder mit Leistungsausschlüssen rechnen. Ist ein Leistungsausschluss vorgesehen, zahlt die Versicherung nicht, wenn die Berufsunfähigkeit durch die ausgeschlossene Krankheit verursacht wird.

Worauf es bei Vergleichen ankommt

Eine BU-Versicherung macht für Menschen, die im Erwerbsleben stehen, absolut Sinn. Sie bietet eine wichtige Grundlage zur finanziellen Existenzsicherung.

Aber welche Versicherung ist die beste? Angebote sollten nie nur über den Preis verglichen werden. Gerade bei dieser Versicherung finden sich die Unterschiede im „Kleingedruckten“. Zwar verzichten die meisten Versicherer inzwischen auf die sogenannte „abstrakte Verweisung“, bei der der Versicherte auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden kann – unabhängig von seinen Chancen, dort tatsächlich einen Job zu finden. Dennoch empfiehlt sich ein genauer Blick in das Bedingungswerk.

Beratung durch unabhängige und kompetente Experten ist gerade bei der BU-Versicherung ratsam. So lässt sich nicht nur die beste Versicherung am Markt identifizieren, auch die Gestaltung des Versicherungsschutzes kann optimiert werden, zum Beispiel im Hinblick auf die Laufzeit oder die Kombination mit anderen Versicherungen (Risikolebensversicherung, Pflegezusatzversicherung).

Die BU-Versicherung kann so zu einem umfassenden Vorsorgeinstrument ausgebaut werden.

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Diese Sparteninformation gibt Auskunft, welchen Leistungsumfang die genannte Versicherung üblicherweise hat. Die konkreten Versicherungsbedingungen weichen je nach Anbieter / Produkt hiervon ab. Diese Sparteninformation dient ausschließlich der allgemeinen Information über eine Versicherung und mögliche Leistungs- und Schadensfälle.


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